Ein inklusives Theatererlebnis, das Grenzen hörbar macht, ab 25. April 2026 im Deutschen Theater Göttingen.

Titelgrafik „Altbau in zentraler Lage“Mit „Altbau in zentraler Lage“ bringt das Deutsche Theater Göttingen eine außergewöhnliche Schaueroper auf die Bühne, die nicht nur künstlerisch begeistert, sondern auch neue Maßstäbe für inklusives Theater setzt.

Im Zentrum der Geschichte stehen Zoey und Trisha: zwei Frauen, die in einem alten Mietshaus leben, das zunehmend von Verdrängung und Unsicherheit geprägt ist. Während eine Immobilienfirma die letzten Bewohner*innen hinausdrängt, verdichtet sich nicht nur die soziale Realität – auch geheimnisvolle, musikalische Erscheinungen aus der Vergangenheit gewinnen an Raum. Zwischen Lärm und Stille, Verstehen und Nicht-Verstehen entsteht eine berührende Geschichte über Freundschaft, Fürsorge und Kommunikation.

Das Besondere: Jede Vorstellung wird live in Deutscher Gebärdensprache (DGS) umgesetzt. Gleichzeitig bleiben die gebärdeten Passagen für das hörende Publikum bewusst unübersetzt – eine künstlerische Entscheidung, die Perspektiven verschiebt und erfahrbar macht, wie es ist, nicht alles unmittelbar zu verstehen. So wird Inklusion nicht nur mitgedacht, sondern konsequent ins Zentrum der Inszenierung gestellt.

„Wir von ‚Inklusion bewegen‘ freuen uns, dieses Projekt beratend unterstützt zu haben. Solche Kooperationen zeigen, wie inklusives Theater und Kulturangebote durch Austausch, Offenheit und gemeinsame Weiterentwicklung entstehen kann“, sagt Martina Weiß, Leiterin der Geschäftsstelle Geschäftsstelle „Inklusion bewegen“ für die Stadt und den Landkreis Göttingen.

„Altbau in zentraler Lage“ lädt dazu ein, Wahrnehmung zu hinterfragen und Vielfalt als künstlerische Stärke zu erleben.

Premiere: Samstag, 25. April 2026, im Deutschen Theater Göttingen
Weitere Termine im April, Mai und Juni 2026