
Am 4. November fand in Göttingen das Netzwerktreffen Inklusion statt. Rund 90 TeilnehmerInnen kamen dafür in den Räumlichkeiten des SC Hainberg zusammen. Es war ein richtig schöner Abend, an dem eine riesige Vielfalt an Menschen und Einrichtungen vertreten war. Betroffene, Mitarbeitende und NetzwerkpartnerInnen beschäftigten sich gemeinsam damit, wie Inklusion in Göttingen noch stärker gelebt werden kann.
Impulse und ein neues Gesicht
Den Auftakt bildeten drei Blitzlichter. Sie gaben Impulse aus verschiedenen Bereichen und zeigten, wie unterschiedlich Inklusion im Alltag aussieht und wo bereits viel passiert.
Außerdem gab es an diesem Abend ein neues Gesicht: Jari Willborn verstärkt seit Anfang November „Inklusion bewegen“ beim Caritasverband Südniedersachsen und ist künftig für das Stadtgebiet Göttingen zuständig. Gemeinsam mit Martina Weiß, welche den Landkreis Göttingen begleitet, ist das Projekt damit in Stadt und Landkreis vertreten. Eine offizielle Vorstellung von Jari Willborn folgt in Kürze.
Fünf Workshops: Wo hakt es und was hilft?
Im Anschluss ging es in fünf Workshopgruppen weiter. Im Mittelpunkt standen zwei Fragen: Wo hat Inklusion in Göttingen noch Defizite? Und wie lassen sie sich lösen? In den Gruppen gab es einen sehr wertvollen Austausch. Viele unterschiedliche Erfahrungen und Perspektiven kamen zusammen, und genau davon lebt die Arbeit im Netzwerk.
Gemeinsamer Blick nach vorn
Zum Abschluss stimmten die TeilnehmerInnen gemeinsam darüber ab, wann die Göttinger Inklusionskonferenz stattfinden soll. Sie ist für das kommende Frühjahr geplant und soll die Gespräche und Ideen dieses Abends weiterführen.
Ein großer Dank geht an den SC Hainberg, der das Netzwerktreffen in seinen Räumlichkeiten möglich gemacht hat. Ebenso herzlicher Dank gilt allen, die dabei waren und den Abend mit ihren Perspektiven bereichert haben. Gemeinsam ist man stärker als alleine.